Ulrike Reimann
Facilitator | Coach | Learning & Experience Designerin
Studiert in Pädagogik, Psychologie und Soziologie.
Gelernt von Menschen – und allem, was wächst und vergeht.
Geformt von Konflikten und Lernräumen,
die keine Theorie vorgesehen hatte.
Ich bin Ulrike, Gründerin von Emotionskultur – einer Praxis, die 2007 aus einer gemeinsamen Vision mit Marijana Grsak entstand:
Menschen und Systeme zu bilden, indem wir den emotionalen Ausdruck zurückerobern.

Ich arbeite an den Schnittstellen von Coaching, Facilitation, Organisationsentwicklung und Kulturarbeit.

Mich interessieren weniger Methoden – als das, was sie möglich machen: Bewegung. Bewusstsein. Kontakt. Evolution.
Weil Neues nicht aus Technik entsteht.
Weg & Haltung

Aufgewachsen in Jena, Ostdeutschland, habe ich viele Jahre auf dem Balkan gearbeitet – in einer Zeit, in der Versöhnung, Zugehörigkeit und Neubeginn keine Theorie, sondern tägliche Notwendigkeit waren.
Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit bis heute: Ich forsche an der Grenze zwischen Emotion und Struktur, zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Dynamik.
Ich habe interkulturelle Pädagogik studiert und war Begleiterin von Projekten der Friedens- und Versöhnungsarbeit.

Seit 2007 arbeite ich selbständig als Trainerin, Prozessbegleiterin und Organisationsberaterin – mit Teams, Projekten und Organisationen, die mehr wollen als Effizienz: Sinn, Verbundenheit, Lebendigkeit.
Haltung statt Methode
Mich fasziniert, was Menschen und Teams ausblenden – Emotionen, Spannungen, Widersprüche.
Ich glaube, dass genau dort die größte Ressource liegt: im Unbequemen, im Bruch, im Nicht-Wissen.
Ich arbeite mit Prozessen, die das Unsichtbare sichtbar machen.
Mit Räumen, in denen das, was schwierig ist, Platz bekommt – damit Entwicklung nicht nur besprochen, sondern erlebt. wird.

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Ausklang – oder: worum es mir gerade geht
In meinem Garten wird Veränderung für mich greifbar.
Dort erinnere ich mich, wie Veränderung riecht.
Ich sehe, was sich wandelt,
wirke ein, werde berührt.
Leben, das mich lehrt, still zu werden.

Im Tango finde ich Klarheit und Hingabe.
Kein Suchen nach Fehlern,
nur das Lauschen auf Verbindung.
Der Moment zählt – nicht das Ankommen.

Die Bienen zeigen mir,
dass das Ganze mehr ist als wir.
Ein Körper aus Vielen.
Und dass Teilen manchmal das Weiterleben bedeutet.

Ich begegne Grenzen –
in Beziehungen, in Vorhaben, im Anspruch.
Scheitern macht mich demütig.
Es zeigt, was bleibt, wenn nichts funktioniert.

Ich staune über Dunkelheit und Sonne,
über das Rufen der Raben,
über alles, was wächst, auch im Verborgenen.
Und ich frage mich,
wie man Erfahrungen kompostiert,
damit soziale Systeme wieder atmen.
Damit Leben weiterfließt.
Made on
Tilda