Ulrike Reimann

Dipl. Interkulturelle Pädagogin,
Facilitator/Prozessbegleiterin für partizipative Projekt- und Organisationsentwicklung,
Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach M. Rosenberg und MyroAgogik® nach Dr.Canakais (Trauerprozessbegleitung), Prozessarbeit und Deep Democracy nach Dr. A. Mindel
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Hallo, ich bin Ulrike Reimann, die Gründerin von Emotionskultur.

Meine persönliche Reise spiegelt die Essenz der Ansätze meiner Arbeit. Aufgewachsen in Jena/Thüringen lebte und arbeitete ich in den Balkanländern in der Nachkriegszeit und als Reaktion darauf studierte ich interkulturelle Pädagogik.

Von Anfang an beschäftigt mich, wie Menschen mit Schmerz, Verlusten und trennenden Gegensätzen umgehen, was Heimat ist und wie Zugehörigkeit und wie Gemeinschaft entsteht.

Nach meinem Studium arbeitete ich als Integrationsberaterin Wien, war Mitbegründerin einer Sommerschule in Montenegro und engagierte mich in Gruppen und Organisationen, die sich mit Versöhnungsarbeit beschäftigen.

Ich kehrte nach Deutschland zurück und entschloss mich 2007 selbstständige zu arbeiten, als Trainerin, Beraterin, Prozessbegleiterin und Coach zu Themen, die mich bewegen und die in der Zeit und am Ort, an dem wir leben wichtig zu sein scheinen.

In den letzten 10 Jahren konnte ich zahlreiche Projekte und -Teams ein Stück weit dabei unterstützen ihre Visionen von einem sinnvollen und gesunden Leben und/oder Arbeitsplatz umzusetzen. In diesen Jahren sah ich auch viele Male wie Gruppen, Teams und Projekte samt ihrer großartigen Ideen zum Stillstand kamen.

Seitdem interessieren mich Werkzeuge und Ansätze – und vor allem ihr praktischer, wirksamer Einsatz – die tatsächlich helfen lernende Projekte und Teams zu schaffen. Mich fasziniert das, was Individuen und Teams gerne ausgrenzen, Themen, Meinungen, Gefühle und Konflikte, die verdrängt oder marginalisiert werden. Mich interessiert, wie es möglich ist das Störende, das unliebsame zu nutzen und für das große Ganze einzusetzen.

Bei all meinen Erfahrung der letzten Jahre, liegt mein besonderes Augenmerk auf den Prozessen und Bedingungen, die zu einer Veränderung führen. So versuche ich zu verstehen wir nachhaltiges Lernen geschieht, wie sich in einer verzwickten Situation wieder eine Tür öffnet und wann es die Fähigkeit braucht das Ende anzuerkennen und das Fortbestehen einer Gruppe, eines Projekts nicht weiter zu forcieren.

Die Zeichen immer besser lesen zu können, erlaubt mir, auch andere auf ihrem Weg zu begleiten.

Ich bin zertifizierte Ausbilderin von „Dragon Dreaming“ und Trainerin für gewaltfreie Kommunikation. Seit 2016 bin ich Schülerin der Prozessarbeit und Deep Democracy (nach Arnold Mindell). Ebenso bin ich zertifizierte Trainerin und Autorin auf dem Gebiet der MyroAgogik, d.h. altem europäischen Wissen und einer Reihe von Praktiken, um Trauer und Verlustschmerz auszudrücken und zu transformieren.

Quellen und Inspiration für meine Arbeit sind fundierte Erfahrungen mit: 

  • Prozessarbeit: Prozessorientierte Psychotherapie und Coaching nach Arnold Mindell (Arte del Processo, Italien, sowie dem Deep Democracy Institute, Amsterdam)
  • Systemische Organisationsentwicklung und Beratung nach Trigon und SySt
  • System-Dialog (Bernd Isert)
  • Tribal Technologies (Kelly Bryson)
  • Nachhaltige und Partizipative Team- und Projektarbeit (Dragon Dreaming nach John Croft)
  • Restorative Circles (Dominic Barter)
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Emotional Connection (Raphael Cushnir)
    Leibphilosophie (Dr. Annegret Stopszyk)
  • Art of Hosting
  • Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck
  • MyroAgogik (Dr. Jorgos Cancakis)
  • Begleitung und Moderation von Zukunftswerkstätten

Wichtige Lehrerinnen und Lehrer auf meinem Weg waren und sind: 

Jorgos Canacakis, Sobonfu Some, Stephen Jenkinson und Raphael Cushnir im Bereich Emotionen, Nada Ignatovic-Savic, Kelly Bryson, Dominic Barter als Lehrende der Gewaltfreien Kommunikation und John Croft, Oliver Martin, Julia Andersch u.a. im Bereich der Team- und Organisationsentwicklung.

In einer Zeit, in der Logik, Rationalität und Effizienz geschätzt sind – aber nicht immer zum gewünschten Ergebnis führen –  zeigt Emotionskultur, wie auch unbewusste und meist nicht genutzte menschliche Fähigkeiten – Träumen, Fantasie, Intuition, Empathie, Kreativität und Empfindsamkeit –  das Zusammenwirken deutlich bereichern und verbessern.

Bei uns bekommen sie Raum: Unsicherheit, Traurigkeit, Angst, Wut und Leidenschaft, ebenso wie mutige Gedanken und Taten. Wir wissen, wie man aus Gefühlen neue Erkenntnisse, Verbundenheit und Tatkraft generiert.

Erleben Sie, dass es möglich ist, scheinbar ausschließliches zu verbinden und dass Freude, Spiel, Fantasie und Emotionen nicht das Gegenteil sind von Effizienz, Leistung und Erfolg.

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