Hosting Tears
Gastgeber:innen der Tränen
Die Kunst, gemeinsam zu trauern – in Zeiten von Wandel, Abschied und Verlust
Eine Trauergemeinschaft für drei Tage und Nächte.
In einer Welt, die Glück zum Ideal erhebt, scheint für Trauer kaum Platz zu sein.
Und doch ist sie da – in den feinen Rissen, im unausgesprochenen Schmerz, in Übergängen und ungelebten Träumen.
Trauer berührt mehr als den Tod.
Sie zeigt sich beim Verlust eines Menschen, einer Freundschaft, eines Arbeitsplatzes, einer Lebensphase – oder beim Erkennen, dass etwas nie werden konnte.
Auch angesichts von Krankheit, Krisen oder dem Schmerz über die Welt.
Was wir brauchen, ist ein Ort, an dem Trauer sein darf.
Ein Raum, der nicht fragt, ob sie berechtigt ist – sondern zuhört, hält und erinnert:
Trauer ist eine Fähigkeit. Keine Krankheit. Kein Versagen.
Raum & Gemeinschaft
Für Menschen, die etwas verloren haben – oder sich von etwas trennen, das einmal Halt gab.
Für jene, die spüren, dass in ihnen etwas nach Ausdruck ruft.
Für alle, die verstehen wollen, was ihre Trauer sagen will – und wie sie leben lässt, statt lähmt.
In einem geschützten, gemeinschaftlichen Rahmen entsteht ein feines Geflecht aus Ritual, Bewegung, Musik, Symbol und geteiltem Ausdruck.
Gefühle wie Traurigkeit, Wut, Scham, Verzweiflung – aber auch Freude, Dankbarkeit und Sehnsucht – dürfen Gestalt annehmen.
Wir schöpfen aus alten europäischen Trauer- und Klagekulturen sowie aus dem Ansatz der MyroAgogik nach Jorgos Canacakis, der griechische Traditionen mit moderner Psychologie verbindet.
Ein sorgfältig vorbereiteter und begleiteter Prozess – mit Einstimmung, drei intensiven Tagen und einem gemeinsamen Online-Nachgespräch zur Integration.