QUARANTÄNE Z 

ermöglicht, unter Berücksichtigung der Gesundheitsvorschriften, intensiven menschlichen Austausch. 

Die Krise hat gezeigt wie wichtig gemeinschaftliches Arbeiten ist. Es wurde auch sicht- und spürbarer, dass sich nicht nur ein Virus bei sozialem Kontakt exponentiell verbreitet, sondern auch Innovations- und Lösungskompetenz sich erhöhen, wenn Menschen sich physisch und emotional begegnen und zusammenwirken. Menschen, die intensive Erlebnisse geteilt haben, können in der Krise aufeinander bauen.

QUARANTÄNE Z: in einem vom Umfeld abgeschlossenen, sicheren Setting jenseits des Alltags – z. B. Hotel mit schlechter Auslastung – leben und entwickeln Kleinunternehmer*innen und EPUs gemeinsam neue Zukunftsmodelle. Sie nutzen diese Enklave für Co-kreatives, transformatives Lernen.


Relevanz

QUARANTÄNE Z schafft Inseln für unmittelbares Zusammenwirken, selbst in Zeiten des social distancing. Ziel ist es, dass die Resilienz für Individuen und die Gemeinschaft gestärkt wird. In der QUARANTÄNE Z werden neue Lebens- und Geschäftsmodelle in einem Mini-Format entwickelt und erprobt, um dann real umgesetzt zu werden. Das Projekt ist skalierbar und lässt sich während Shut-Down-Phasen, sowie während Normalzeiten durchführen.

Die Kreativen entwickeln regionales und kooperatives Know How d.h. vor Ort, ohne große Umwege, vernetzt wirkend. Statt weitläufige, unverbindliche Netzwerke entstehen nahräumliche, beziehungsorientierte Verbindungen. QUARANTÄNE Z ermöglicht physisches Zusammensein, einen Raum für unmittelbare Innovations- und Lösungskompetenz, welche digital nicht erreichbar ist. 


Aktivierungspotential 

Regionale Transformation gelingt durch lokale Initiativen, indem Vertreter*innen handwerklicher und kreativer Betriebe erfolgreich kooperieren. Ob Corona oder Klimawandel, wir üben den neuen Normalfall: tragfähige Verbindungen, auf die man immer wieder zurückgreifen kann.

QUARANTÄNE Z versteht sich als resilienter Nährboden. Dort kann lokale Wirtschaft nachhaltig gedeihen. 

Zielgruppen des Projekts: Klein- und Einpersonenunternehmer*innen aus kreativwirtschaftlichen Bereichen eines Grätzels / Bezirks


Projektvisualisierung 

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Projekteam

Ulrike Reimann, Dipl. Pädagogin 
Prozessdesign- und begleiterin
www.emotionskultur.com

 

Gerhard Frank
Erlebnisdesigner, Autor, Keynote-Speaker, Hochschullehrer. Arbeitsschwerpunkt transformatives Erleben. 3 Jahrzehnte am Erlebnismarkt. Ausstellungen, interaktive Einrichtungen, Veranstaltungen. Begründer der Erlebniswissenschaft. Urheber Hebammenkonzept für kreative Gruppenprozesse.
www.puparium.org

Marianne Gugler, Mag. Wirtschaftswissenschaften, Master in Community Development MCD Organisationsberaterin für kooperatives Wirtschaften, Mitgründerin der Otelo eGen der ersten Erwerbsgenossenschaft Österreichs.
www.otelo.egen.at

 

Alexander Czernin, Dipl.-Ing. für Landschaftsplanung
Illustrator und Graphic-Recorder im Bereich Unternehmenskommunikation.
www.freihand-zeichner.at

 

 

Dieses Projekt wurde entwickelt für den Ideenwettbewerb „Creatives for Vienna“ und im Mai 2020 bei der Wirtschaftskammer Wien eingereicht.